Bewegen und bewegt werden!

Den eigenen Glauben entdecken, erfahren, erleben!

Spiritualität und Glaube

Die Welt rotiert, als gäbe es Gott nicht; und wo sie um einen „Gott“ rotiert, ist sie uns verdächtig: Welches goldene Kalb wird da angebetet und verherrlicht? Frauen leben heute im Gotteszweifel: Sie zweifeln an Gott oder verzweifeln an ihm, an der Kirche oder an einer heillosen Welt. Oder sie entziehen sich dem Zweifel und der Verzweiflung; Ablenkung ist leicht zu haben.

Wir halten die Gotteszweifel aus, die eigenen und die anderer Frauen. Wir versuchen Worte für die stummen Fragen, tasten uns miteinander an das Unsagbare. So schaffen wir Raum für die individuelle Suche nach dem göttlichen Du. Auf diesem Weg bieten wir uns als Gefährtinnen an, die miteinander teilen: Bibeltexte, Traditionen und Geschichten, Riten und Segen, Lebens- und Glaubenserfahrungen.

Wir bewegen Kirche und Gesellschaft

Drei Frauen - Drei unterschiedliche spirituelle Wege

Tag der Diakonin 29. April

Mit dem "Tag der Diakonin", den der Katholische Deutsche Frauenbund seit 1998 am 29. April, dem Gedenktag der Heiligen Katharina von Siena, jährlich feiert, setzt sich der Verband für die Zulassung von Frauen zum diakonischen Dienst in der Kirche ein. Durch Gebete und Gespräche soll das Anliegen bedacht und weitergetragen werden. KDFB-Zweigvereine und KDFB-Diözesanverbände laden an diesem Tag zu Wortgottesdiensten, Meditationen oder Veranstaltungen ein und befassen sich so mit dem Diakonat der Frau.

Die Bundesdelegiertenversammlung des KDFB beschloss im Oktober 2011 das Positionspapier "Partnerschaftlich Kirche sein! Für ein partnerschaftliches Zusammenwirken von Mann und Frau in der Kirche". Darin wird u.a. der "Tag der Diakonin" als Teil des verbandlichen Engagements für ein konstruktives Miteinander von Frauen und Männern in der Kirche beschrieben.

Im November 2011 legte das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) in seiner Erklärung "Für ein partnerschaftliches Zusammenwirken von Frauen und Männern in der Kirche" fest, jährlich den "Tag der Diakonin" öffentlichkeitswirksam zu begehen.

2019 "Macht Kirche zukunftsfähig!"

2018 "Die Zeit zu handeln ist jetzt!"

Die Termine für Veranstaltungen in der Diözese Köln entnehmen Sie bitte dem Terminkalender im April.

Magdalenen-Tag 22. Juli

Der KDFB lädt Sie zur Begegnung mit der heiligen Maria Magdalena ein. Während das biblische Bild der Jüngerin und Apostolin über die Jahrhunderte stark verfälscht wurde – hin zum erotisch aufgeladenen Bild einer reuigen Sünderin –, hat Papst Franziskus die Überlieferung der Bibel wieder hervorgehoben. Er hat 2016 die Heilige den Aposteln liturgisch gleichgestellt: Ihr Gedenktag am 22. Juli wird nun als Fest gefeiert.

 

 

Die Termine für Veranstaltungen in der Diözese Köln entnehmen Sie bitte dem Terminkalender im Juli.

Edith Stein oder Schwester Teresia Benedicta vom Kreuze

Der Frauenbund in der Diözese Köln hat es sich zur Aufgabe gemacht das Andenken an Edith Stein wachzuhalten und den Kölner Karmel mit dem Edith-Stein-Archiv aktiv zu unterstützen.

Es ist der 30. April 1933. Die katholische Kirche feiert den Sonntag des „Guten Hirten“. In der Ludgerikirche in Münster findet ein 13-stündiges Gebet zum Fest des Kirchenpatrons statt.  "Am späten Nachmittag ging ich dorthin und sagte mir: Ich gehe nicht wieder fort, ehe ich Klarheit habe, ob ich jetzt in den Karmel gehen darf. Als der Schlusssegen gegeben war, hatte ich das Jawort des Guten Hirten.“ So beschreibt die 1891 in Breslau geborene Jüdin Edith Stein den Abend, an dem sie nach zwölf Jahren Selbstprüfung endgültig Klarheit über ihre Berufung zur katholischen Ordensfrau gewann. Und noch heute empfiehlt Elisabeth Prégardier diesen Ort für Entscheidungen: „Ich würde allen Leuten, die nach Klarheit suchen, sagen, nun geh’ mal in die Ludgerikirche und sag’ Edith Stein: ,Jetzt hilf mir beten!“ Die KDFB-Frau Elisabeth Prégardier aus Essen kennt alle Lebensstätten der am 9. August 1942 in den Gaskammern des Konzentrationslagers Auschwitz Ermordeten. „Man kann sagen, ihre Lebensorte ziehen ein Netz über Deutschland. Und jeder dieser Orte hat so eine ganz besondere Ausstrahlung auf eine ganz bestimmte Komponente ihres Lebens, die Menschen unterschiedlich anzieht“, so Elisabeth Prégardier.

Texte und Interview: Anne Granda aus: KDFB Engagiert-Die Christliche Frau, Ausgabe 8+9/2005

Nachrichten