Bewegen und bewegt werden!

Politik ein Herausforderung seit 1903!

Politisch Handeln jetzt!

Die Welt – ein reicher Markt von Möglichkeiten. Alles geht.

So denken viele!

Jede Frau (und jeder Mann) ist herausgefordert, die Konkurrenz von Wertordnungen auszuhalten.

Jede Frau hat ihre eigene Entscheidungskompetenz zu entwickeln und ihre Entscheidungen vor sich selbst, vor Gott und den Menschen zu verantworten.

Der Frauenbund versteht sich als Lernfeld politischen Handelns.

Buchveröffentlichungen und Arbeitshilfen erreichen viele Frauen und geben Impulse für die Auseinandersetzung mit den Themen.

Politische Bildungsarbeit ist aber auch eine handlungsorientierter Bildungsarbeit. Sie deckt Strukturen der Behinderung von Frauenaktivitäten in Wirtschaft, Politik und Kirche auf und entwickelt Strategien zu ihrer Überwindung. Sie trainiert den Widerstand von Frauen gegen die Versuchung des Rückzugs aus der Verantwortung, indem sie erfahrbar macht, dass es sich lohnt, Konflikte auszutragen, Solidarität zu üben und in langfristigen Allianzen zu arbeiten.

Durch die Bildungsarbeit werden Orte der Selbstvergewisserung geschaffen und Freiräume für Neues ermöglicht – auch durch die bewusste Erforschung der Vergangenheit etwa mit Hilfe des Frauenarchivs des KDFB. Dies gilt nicht nur für die persönliche Lebensgestaltung sondern gleichermaßen für die Gestaltung des menschlichen Zusammenlebens über Staats- und Kulturgrenzen hinaus.

Ausgewählte Stellungnahmen des Bundesverbandes

Wir sind noch nicht am Ziel!

Köln, 12.11.2018 – „Die Einführung des Frauenwahlrechts am 12. November 1918 war ein Signal für Frauen, sich politisch für ihre Rechte und Interessen zu engagieren. Mit ihrer Beteiligung an der ersten freien Wahl am 19. Januar 1919 machten sie deutlich: Demokratie, Gleichberechtigung und gesellschaftliche Veränderungen sind nur mit Frauen möglich“, erklärt Maria Flachsbarth, Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes e.V. (KDFB).

Vielfalt verbindet.

Köln, 20.09.2018 – Der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) unterstützt die Interkulturelle Woche, die vom 23.- 29.09.2018 bundesweit unter dem Leitthema „Vielfalt verbindet“ stattfindet. Im Mittelpunkt der Initiative christlicher Kirchen stehen das friedliche Zusammenleben und die Verbindung von Menschen über Kulturen, Sprachen und Ländergrenzen hinweg.

Wir ziehen den Hut

Aktion "Wir ziehen den Hut" am 19. Januar 2019

Worum es dabei geht: Vor 100 Jahren wurde am 12.11.1918 das Frauenwahlrecht für Deutschland verkündet und am 19.01.1919 fanden die ersten Wahlen statt, bei den Frauen ihre  Stimme abgaben und sich zur Wahl stellten. Wir zollen jenen Frauen unseren Respekt, die in einer Zeit gesellschaftlicher Umbrüche ihre Stimme für Gerechtigkeit und  Gleichberechtigung erhoben. Vor ihnen und vor allen Frauen, die bis heute aus Überzeugung politisch denken und handeln, zieht der KDFB sprichwörtlich den Hut. Denn sie trugen Hut – die Frauen, die für das Frauenwahlrecht kämpften, am 19. Januar 1919 zur Wahl gingen und als Abgeordnete gewählt wurden.

Die Aktion „Wir ziehen den Hut!“ wurde in unserer Pressemittteilung vom 12.11.2018 bereits angekündigt. Heute senden wir Ihnen weitere Infos, verbunden mit der Bitte, diese in Ihrem Bereich weiterzuleiten. Wie unsere Vorgängerinnen vor 100 Jahren wollen wir das nur kurze Zeitfenster von jetzt an bis zum 19.01.2019 nutzen!

Wir laden alle KDFB-Frauen ein, sich auf zwei Wegen an „Wir ziehen den Hut!“ zu beteiligen:

  1. Ihr Foto mit Hut als Statement auf der digitalen Fotowand
    Lassen Sie sich bis zum 19. Januar 2019 mit Hut fotografieren und laden Sie Ihr Foto www.wir-ziehen-den-hut.de hoch. Erinnern Sie auf diese Weise an die Frauen von damals und stärken Sie jene, die sich bis heute politisch für eine demokratische, lebenswerte Gesellschaft engagieren.
    Wer ein Foto hochlädt, überträgt damit zugleich dem KDFB die Nutzungsrechte, auch im Namen der Fotografin und der Fotografierten.
  1. Tragen Sie Hut am 19. Januar 2019, dem 100. Jahrestag der ersten deutschen Wahl mit Frauenbeteiligung
    Die Stimmrechtsaktivistinnen sind auf die Straßen gegangen, um ihr Ziel zu erreichen. Die Aktionsformen reichten von Demonstrationen und Spaziergängen bis hin zu Kutschfahrten. Gehen auch wir am Samstag, den 19. Januar 2019, mit Hut auf die Straße, um einzukaufen, zu flanieren, zu demonstrieren. An diesem Tag soll das Tragen des Hutes ein Bekenntnis zu Demokratie und Frauenrechte sein. Je mehr wir sind, desto auffälliger! Laden Sie also möglichst viele zu diesem „Hatwalk“ ein – persönlich, per Mail, auf Facebook, Instagram und Twitter!

  2. Sie gehen mit uns gemeinsam den "HATWALK" am 19.01.2019 um 12:00 Uhr vom Stollwerk-Mädchen an der Severinskirche bis zum Rathaus in Köln. Alle interessierte Frauen sind herzlich eingeladen.

Wo es gefährlich wird brauchen besonders Frauen mehr Schutz!

Fluchtursachen von Frauen

Der Film "Flucht ist auch weiblich" - produziert vom Kompetenzforum "Eine Welt" des Bayerischen Landesverbandes des Katholischen Deutschen Frauenbundes ‑ legt besonderes Augenmerk auf frauenspezifische Fluchtursachen wie sexualisierte Gewalt und Folter sowie Sorge vor Beschneidung der Töchter. Asylbewerberinnen kommen, soweit möglich, selbst zu Wort. Der Film zeigt auch, wie Frauen nach der Flucht auf ihrem Weg in die deutsche Gesellschaft begleitet werden.