Vielfalt verbindet.

von Bundesverband

KDFB zur Interkulturellen Woche 2018

Köln, 20.09.2018 – Der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) unterstützt die Interkulturelle Woche, die vom 23.- 29.09.2018 bundesweit unter dem Leitthema „Vielfalt verbindet“ stattfindet. Im Mittelpunkt der Initiative christlicher Kirchen stehen das friedliche Zusammenleben und die Verbindung von Menschen über Kulturen, Sprachen und Ländergrenzen hinweg.

„Als Christinnen engagieren wir uns für ein wertschätzendes und friedliches Miteinander der Religionen, Kulturen und Nationalitäten in unserer Gesellschaft. Offenheit, Respekt, Gewaltfreiheit und die Wahrung der Menschenwürde sind in unseren Augen unverzichtbar für eine starke Gesellschaft“, erklärt KDFB-Präsidentin Dr. Maria Flachsbarth. Die Interkulturelle Woche, eine Initiative der christlichen Kirchen in Deutschland, regt laut Flachsbarth erneut dazu an, sich bewusst für die Sicherung des gesellschaftlichen Zusammenhalts einzusetzen.

Vielfalt bedeutet für den Frauenbund sowohl Bereicherung als auch Herausforderung, Verantwortung und Einheit, damit Integration stattfinden und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken kann. Konkret zeigt sich dies in Aktionen des KDFB vor Ort. Zahlreiche Frauenbundfrauen unterstützen geflüchtete Menschen. Sie schaffen Begegnungsmöglichkeiten, bieten ihre Hilfe bei der Bewältigung des Alltags an und eröffnen so neue Chancen für die Gestaltung des Lebens jenseits des Krieges.

Der KDFB setzt sich ebenso wie die Kirchen dafür ein, Armut und Fluchtursachen nachhaltig zu bekämpfen und Menschen, die aufgrund von Krieg und Verfolgung derzeit nicht in ihre Heimatländer zurückkehren können, als Nächste zu betrachten und ihnen mit Achtung zu begegnen. „Äußerungen und Taten von Hass und Gewalt verurteilen wir auf das Schärfste. Abschottung, Anfeindungen und Hetzkampagnen stehen Vielfalt, Solidarität und Mitmenschlichkeit konträr gegenüber. Friedliches Zusammenleben braucht vielfältige Begegnungen und Gespräche, damit sich gute Perspektiven für die Zukunft entwickeln können“, so Flachsbarth. Dazu wird der KDFB auch weiterhin Beiträge für eine gelingende Teilhabe und Integration leisten

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