Willkommen beim Katholischen Deutschen Frauenbund in der Diözese Köln

introbild kdfb köln

 

 

Seit über 100 Jahren verbinden sich Frauen im Katholischen Deutschen Frauenbund, um Ihren Einfluss in Gesellschaft und Kirche geltend zu machen.

Wir laden Sie herzlich dazu ein, wenn Ihnen eine Veranstaltung gefällt oder Sie an einem der vier Projekte in der Diözese Köln Interesse haben, sich mit uns zusammen zu tun.

Schwerpunktthema 2017-2018 "selbst-bewusst-offen"

Logo Lebzeiten

In welcher Gesellschaft wollen wir leben? - "Indentität und Öffnung“

Wer bin ich? Wer ist mein Gegenüber? Wie gelingt ein gutes Miteinander? Das Schwerpunktthema lädt dazu ein, Antworten auf diese Fragen zu finden – persönlich, aber auch als Gruppe im Verband.

Wir leben in einer zunehmend globalisierten Gesellschaft.

Das hat unseren Alltag vielfältiger gemacht: Wir haben die Möglichkeit, z.B. Pizza und Falafel zu essen, können u.a. Judo und Zumba-Kurse besuchen und genießen es, in vielen Ländern Europas mit einer einheitlichen Währung zu bezahlen.

Unsere Gesellschaft wird immer vielfältiger

Wir begegnen auf der Straße, in unserer Freizeit oder im Rahmen unserer Arbeit unterschiedlichen Menschen. Wir begegnen Frauen und Männern, Alten und Jungen, Armen und Reichen. Wir begegnen Menschen mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Erfahrungen und Traditionen sowie sexueller Orientierung. Das Zusammenleben aller befindet sich im permanenten Wandel. Dieser Wandel fordert zu Selbstbestimmung, Identitätsbildung heraus. Wer bin ich selbst? Wann fühle ich mich heimisch? Bin ich meiner bewusst?

Die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität

– auch mit den eigenen Ängsten, Vorurteilen und Unsicherheiten – ist eine wichtige Voraussetzung, um auf andere offen zuzugehen, sie zu integrieren und ihnen eine Heimat zu bieten. Integration bedeutet auch, sich selbst zu ändern. Sie bezieht sich darüber hinaus auf alle, die in unserer Gesellschaft Fremdheitserfahrung machen und die sich ausgegrenzt fühlen.

Offen sein, neugierig sein, Andersartigkeit als Bereicherung erleben

– das alles kann dazu führen, dass sich jemand angenommen fühlt. Notwendig ist eine Offenheit, die Interesse an Veränderungen signalisiert und zur Stärkung der Solidargemeinschaft beiträgt.

selbst - bewusst - offen

Die eigene Identität stärken, das Bewusstsein für die vielfältigen Frauenleben schärfen und den Blick weiten für Bewegung, Veränderung, Integration, Frauenrechte – diese Aspekte gehören zum Schwerpunktthema selbst·bewusst·offen. Indem wir Frauen in ihrer Vielfalt und mit ihren unterschiedlichen Lebensorten, Lebensentwürfen und Lebenslagen wertschätzen und Orte der Selbstvergewisserung anbieten, stärken wir ihr Bewusstsein für ihre eigene Würde und Identität und ihre Verantwortung für das Gemeinwesen/die Gesellschaft.

Logo

Das Motto selbst·bewusst·offen wird als Wort-Bild-Marke in einem Logo dargestellt. Es ist sowohl dynamisch als auch ausgewogen. Es drückt Stärke, Aktivität, Bewegung, Wandel aus. Es ruft zum Handeln auf: zur Beschreibung der Adjektive „selbst, bewusst und offen“ und zum Füllen der Schalen mit Inhalten, Gedanken, Zielen, Werten, Fähigkeiten, Visionen, Taten, Spiritualität.

Das Logo lädt ein, sich selbst Gedanken über die Worte, Elemente und Farben zu machen und das Schwerpunktthema selbst·bewusst·offen mit Leben zu füllen. Es ist beweglich, nicht in Stein gemeißelt, und wartet auf Akteurinnen, die Interesse daran haben, sich im und mit dem Verband für Neues zu öffnen.

Wann, wenn nicht jetzt!

logo diakonat 2017

Tag der Diakonin am 29.04.2017 (zentrale Veranstaltung)

Am 29.04.2017 fand der "Tag der Diakonin" in der Akademie Hohenheim der Diözese Rottenburg-Stuttgart statt und ist damit an seinen Gründungsort zurückgekehrt.

Beim Wissenschaftlichen Diakonatskongress 1997 „Diakonat. Ein Amt für Frauen in der Kirche – Ein frauengerechtes Amt?“ wurde dort die Idee des "Tags der Diakonin" geboren.

Die zentrale Veranstaltung zum 20-jährigen Jubiläum ist eine Kooperation von KDFB, kfd, Netzwerk Diakonat der Frau und ZdK an der Akademie in Hohenheim. Der Blick richtete sich darauf, was in den vergangenen 20 Jahren geschehen ist, wo wir derzeit stehen und welche Impulse wir für die Zukunft setzen.

Abschlussstatement

Am Ende unserer heutigen Veranstaltung „Ein Amt mit Zukunft – auch für Frauen“blicken wir auf fundierte Diskussionen zum Thema „Frauendiakonat“ zurück. 20 Jahre nach dem Internationalen Theologischen Fachkongress „Diakonat – Ein Amt für Frauen in der Kirche – Ein frauengerechtes Amt?“, der vom 1.- 4. April 1997 ebenfalls in Stuttgart-Hohenheim stattfand, zeigt sich eindrücklich, dass seitdem nicht nur die historischen und theologischen Argumente ausgetauscht sind, sondern dass vorallem die Geduld vieler Frauen und Männer in dieser Frage nahezu erschöpft ist.
 
Wir nehmen wahr, dass es kein Verständnis mehr dafür gibt, wenn theologisch sinnvolle und kirchenrechtlich leicht erreichbare Schritte im Sinne der Beteiligung von Frauen nicht ergriffen werden.
 
Wir stellen fest: In der gegenwärtigen Krise der Kirche in Deutschland sind mutige Schritte gefragt, wenn die Kirche nicht bei vielen Menschen weiter an Bedeutung verlieren will. Zu einer glaubwürdigen Kirche gehört maßgeblich die gleichrangige Beteiligung von Frauen.
 
Wann, wenn nicht jetzt, ist es Zeit zum Handeln? In diesem Sinne sprach Bischof Fürst anlässlich des 100. Geburtstags des KDFB-Diözesanverbands Rottenburg-Stuttgart Ende März 2017 vom „Zeichen der Zeit“.
 
Im gemeinsamen Einsatz für eine zukunftsfähige, partnerschaftliche und glaubwürdige Kirche erklären heute – am „Tag der Diakonin“, dem 29. April 2017, in Stuttgart-Hohenheim – der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB), die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), das Netzwerk Diakonat der Frau und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK):
Seit Beginn des 20. Jahrhunderts und besonders seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962 – 1965) und der Würzburger Synode (1971 – 1975) engagieren sich Frauen und Männer in Deutschland für die Einführung des sakramentalen Diakonats von Frauen. Diakonisches Handeln gehört zu den Wesensmerkmalen der Kirche. Der Diakonat ist deshalb durch das Zweite Vatikanische Konzil wieder als eigenständiges Amt eingeführt worden. Als Getaufte und Gefirmte sind Frauen und Männer in gleicher Weise dazu berufen, aktiv am Aufbau und am Fortbestand der Kirche mitzuwirken und dabei den Dienst am Nächsten zu verwirklichen.
 

Lohngerechtigkeit jetzt! 10 Jahre Equal Pay Day

logo epd

Der Equal Pay Day ist der internationale Aktionstag für gleiche Bezahlung von Frauen und Männern. Laut Statistischem Bundesamt liegt der Entgeltunterschied von Frauen gegenüber Männern bei 21 Prozent. Das bedeutet, dass Frauen bis zum 18. März 2017 arbeiten, um dasselbe Gehalt zu bekommen, das ihre männlichen Kollegen bereits am 31. Dezember 2016 auf dem Konto hatten. Obwohl zwar gerade viele junge Frauen über gute Ausbildungen verfügen, kommen sie viel zu selten in die Karriere- und Gehaltsstufen, die ihnen aufgrund ihrer beruflichen Qualifikationen zustehen.

„Es gibt stereotype Biografien, die ‚klassisch weiblich‘ oder ‚klassisch männlich‘ verlaufen. Wir werden in unserem Parcours auf dem Wiener Platz den wichtigen Stationen einer Frau bzw. eines Mannes nachgehen und  zeigen, welche Auswirkungen sie auf das Arbeitsleben haben“, erklärt Mitorganisatorin Elena Stötzel vom BDKJ. „Dabei wollen wir die Weichen neu stellen und zeigen, was wir und die Politik tun können, um Lohngerechtigkeit zu schaffen.“

Mit dabei sind auch die Kölner Bürgermeisterin und Bundestagsabgeordnete Elfi Scho-Antwerpes und die Landtagsabgeordneten Andrea Asch, Martin Börschel, Serap Gueler und Ingrid Hack. Die Trommelgruppe der Edith-Stein-Realschule unter Leitung von Monika Willems werden dabei sein und die Aktion für Lohngerechtigkeit unterstützen

Um gegen diese Missstände ein Zeichen zu setzen und über das Entstehen der Entgeltunterschiede zu informieren, laden wir Euch ein zur Demonstration

am Samstag, den 18. März 2017, 11:00 – 13:00 Uhr am Wiener Platz in Köln-Mülheim.

Macht mit! Seid mit uns aktiv! Eure Unterstützung ist wichtig!

Download Pressemitteilung

mehr erfahren

Flucht ist auch weiblich (Ein Film des KDFB)

Neben Hunger, Krieg und Vertreibung gibt es für Frauen weitere Gründe, weshalb sie sich, oft gemeinsam mit ihren Kindern, auf den beschwerlichen und gefährlichen Weg machen und ihre Heimat verlassen. Der Katholische Deutsche Frauenbund zeigt mit seinem Film diese besonderen Gründen auf, gibt den Frauen ein Gesicht und unterstreicht damit seine Forderungen, die Situation allein geflüchteter Frauen im gesamten Asylverfahren besser zu berücksichtigen und somit den Frauen eine gelingende Integration zu ermöglichen.

Die aktuellen Termine

Aktuell sind keine Termine vorhanden.