Willkommen beim Katholischen Deutschen Frauenbund in der Diözese Köln

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Seit über 100 Jahren verbinden sich Frauen im Katholischen Deutschen Frauenbund, um Ihren Einfluss in Gesellschaft und Kirche geltend zu machen.

Wir laden Sie herzlich dazu ein, wenn Ihnen eine Veranstaltung gefällt oder Sie an einem der vier Projekte in der Diözese Köln Interesse haben, sich mit uns zusammen zu tun.

Schwerpunktthema 2015-2016

Logo Lebzeiten

Das Schwerpunktthema 2015-2016 trägt den Titel „LebZeiten“ und stellt den Zusammenhang von Zeit und Lebensqualität in den Mittelpunkt.

Werden Menschen nach ihrem Gefühl für Zeit gefragt, kommen oft Antworten wie: „Die Zeit rast an mir vorbei. Alles läuft immer schneller.“, „Je älter ich werde, umso schneller vergeht die Zeit. Wo bleiben nur die Tage und Jahre?“, „Die Zeit ist so schnelllebig geworden, es ändert sich so viel auf einmal. Da komme ich gar nicht mehr mit.“ Aufgaben, Termine und Erlebnisse folgen immer dichter aufeinander. Die Anforderungen im Beruf, in der Familie oder im Ehrenamt steigen kontinuierlich an. Trotz einer permanenten Weiterentwicklung technischer Möglichkeiten zur Bewältigung des Alltags entsteht bei vielen das Gefühl, dem Fortschritt und der Veränderung nicht mehr gewachsen zu sein.

Es ergeben sich Fragen nach dem Umgang mit der Zeit, nach Leben, Sinn und Selbstbestimmtheit, nach Verweigerung und der Suche nach Alternativen zu Beschleunigungsprozessen:

  • Welche Bedeutung hat heute der Faktor Zeit zur Ermöglichung eines erfüllten, guten Lebens? Wer bestimmt, wie die Zeit genutzt wird – die Wirtschaft, die Gesellschaft, die Kirche, meine Familie, der Verband oder ich selbst? 
  • Welche persönlichen, gesellschaftlichen, kirchlichen, politischen Rahmenbedingungen ermöglichen eine selbstbestimmte Lebensführung? Und welche Kompetenzen und Unterstützung sind für persönliche Abgrenzungen und die Möglichkeit des „Nein-Sagens“ notwendig?
  • Was ist nötig, damit möglichst viele Menschen ein zufriedenes, erfülltes Leben führen können? Welche Zwänge schränken Entwicklungen ein, verhindern Weite und Wachstum? Was kann die Einzelne zum guten Leben anderer beitragen?

Diesen Fragen will der KDFB mit dem Schwerpunktthema „LebZeiten“ nachgehen. Er möchte Frauenbundfrauen motivieren, sowohl  gesellschaftliche Zeitmaßstäbe kritisch zu hinterfragen als auch zu einem veränderten persönlichen Verhältnis von Be- und Entschleunigung zu kommen. Ebenso lädt das Thema ein, die Lebenszeit als Geschenk Gottes zu verstehen.

Der Titel „LebZeiten“ ist eine Herausforderung und hebt sich ab vom Wort „zu Lebzeiten“, das vielfach für Rückblicke am Lebensende und für Erinnerungen an einen Menschen verwendet wird. Weil das Leben im Hier und Jetzt geschieht, regt „LebZeiten“ dazu an, sich mit der Sehnsucht nach einem sinn-erfüllten Leben zu befassen und aus der Reflexion heraus neue Gestaltungswege zu suchen und zu finden.

„LebZeiten“ hat eine weitere Lesart: Leb Zeiten! Das Leben hält unterschiedliche Abschnitte und Lebensphasen bereit: Ausbildung, Liebe, Elternschaft, Berufung und Beruf, Ehrenamt, Fürsorge, Abschied, etc. Das Schwerpunktthema ruft dazu auf, sich der eigenen Gestaltungskraft bewusst zu werden und trotz vermeintlich oder tatsächlicher gesellschaftlicher Zwänge das Leben selbstbestimmt zu leben. Dazu gehört auch, schwere Zeiten im Leben anzunehmen und sich den damit verbundenen Lebensumbrüchen und Neuorientierungen hoffnungsvoll zu stellen.

Der Zusammenhang von Zeit und Leben bzw. Lebensqualität wird im Logo zum Schwerpunktthema aufgegriffen. Im Mittelpunkt einer stilisierten Uhr mit geöffnetem Rahmen befindet sich eine angedeutete Frau. Sie ist das Bindeglied zwischen „Leb“ und „Zeiten“. Ihre hochgestreckten Arme sind einladend, eine Geste des Willkommens und der Freude. Das Logo „LebZeiten“ richtet eine Aufforderung an uns: „Lebe Deine Zeit(en). Lebe bewusst, aufmerksam, empfangend, standfest. Sei Gestalterin von Leben und Zeit.“

Flucht ist auch weiblich

Neben Hunger, Krieg und Vertreibung gibt es für Frauen weitere Gründe, weshalb sie sich, oft gemeinsam mit ihren Kindern, auf den beschwerlichen und gefährlichen Weg machen und ihre Heimat verlassen. Der Katholische Deutsche Frauenbund zeigt mit seinem Film diese besonderen Gründen auf, gibt den Frauen ein Gesicht und unterstreicht damit seine Forderungen, die Situation allein geflüchteter Frauen im gesamten Asylverfahren besser zu berücksichtigen und somit den Frauen eine gelingende Integration zu ermöglichen.